AUSSEN. WATT - VOR TAGESANBRUCH
Nebel bis zur Hüfte. Das Nebelhorn ist verstummt. MARA (40er) watet vom Steg ins Wasser, die Laterne erhoben.
Etwas Graues hebt und senkt sich im Wasser. Langsam. Wie ein Atem.
EINE GLOCKE SCHLÄGT. Mara fährt herum. Nur die Fahrwassertonne, die auf der glatten See schaukelt.
STILLE. Dann ein NASSES KNARZEN, wie ein Seil, das sich spannt. Etwas gleitet an ihren Knien vorbei.
MARA
(flüsternd)
Tom? Tom, bist du das?
Draußen im Flachwasser stehen Gestalten im Nebel. Zu groß. Zu still. Eine von ihnen ist viel näher.
Sie dreht den Kopf. Ein Horn windet sich aus dem Grau. Wo die Augen sein sollten, zwei rote Glutpunkte.
Es sind zwei. Es sind drei. Keine scheint sich zu bewegen. Trotzdem sind sie näher.
Die Laterne erlischt. Dunkelheit. Zwei rote Punkte öffnen sich, eine Armlänge entfernt.
HARTER SCHNITT AUF SCHWARZ.































